Ein Tag mit…Kay Stankov, Research Forecasts

Im Interview gibt uns Kay Stankov einen Überblick zu seiner Rolle als Doktorand im Forecasts-Team unseres Researchs und schildert seinen Weg vom Mathematikstudenten zum Research Analyst.

Was gefällt dir an der Arbeit bei Quoniam am meisten?

Ohne lange zu überlegen, ist das die Selbstbestimmtheit, die bei der Projektdurchführung meinen Arbeitsalltag bestimmt. Quoniam hat eine flache Hierarchie und offene Ohren für Vorschläge und Ideen aus allen Reihen. Das habe ich bereits als Werkstudent bei Quoniam geschätzt. Leben ist Lernen und in unserer Abteilung ist das stetige Anpassen an neue Technologien, Programmiersprachen oder Forschungsstände nicht wegzudenken. Aus diesem Grund werden wir mit verschiedenen und individuellen Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Dadurch habe ich Zugriff auf Online-Kursportale, dank derer ich mich inzwischen nicht nur als Mathematiker sehe, sondern ebenfalls als vollwertiger Data Scientist. Als Doktorand ziehe ich aus der Synergie zwischen akademischer Forschung und der Tätigkeit als Research Analyst großen Mehrwert, auch wenn es herausfordernd sein kann.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus?

Ich bin kein Fan von festen Abläufen. Obwohl es natürlich immer wieder Aufgaben gibt, die am besten gestern fertig sein müssten, wird uns im Research der Freiraum gegeben, komplexe und zeitaufwändige Projekte in der Zeit zu bewältigen, die dafür benötigt wird. Neben einigen überschaubaren Meetings zu festen Zeiten wird uns sehr viel Flexibilität gewährt, welche ich persönlich maximal zu schätzen und zu nutzen weiß. Gerade als Doktorand tut es mir gut, meine Arbeitszeit selbst so einteilen zu können, dass ich im Durchschnitt auf beiden Baustellen produktiver bin.

Der Research-Alltag ist von sich kaum wiederholender Projektarbeit geprägt. Wir arbeiten zwar anhand von Guidelines, um die Qualität unserer Arbeit zu gewährleisten, aber eine Blaupause für ein innovatives Projekt gibt es nicht. Ein ehemaliger Kommilitone, Arbeitskollege und letztendlich Freund hat die Arbeit im Bereich Data Science mal als „Detektiv-Spielen“ beschrieben. Das finde ich auch heute noch immer sehr zutreffend.

Was ist dein bisheriges Highlight im Quoniam-Team?

Ich kann kein einzelnes Highlight benennen, aber für die Kolleginnen und Kollegen und deren rege Hilfsbereitschaft auf meinem bisher noch kurzen Weg bin ich unendlich dankbar. Ich hatte keinen fest zugeordneten Mentor, sondern war Teil des Teams und konnte mich mit Fachfragen immer an die entsprechenden Kolleginnen und Kollegen wenden. Wer als Werkstudent oder Young Professional hier seine Karriere als Research Analyst beginnt, tut sich sicher nicht schwer, sein Role-Model zu finden. Auch die Möglichkeit, nach meiner Masterarbeit im Bereich Finanznumerik bei Quoniam, also im angewandten Bereich, zu promovieren, ist ein Schlüsselereignis in meinem Werdegang.

Welches Projekt beschäftigt dich gerade am meisten?

Meine Projektarbeit überschneidet sich stark mit meinem Dissertationsthema („Cost-efficient factor investing in emerging market equities“), sodass sich beide Welten gegenseitig ergänzen können. Das ist zwar nicht durchgängig garantiert, aber glücklicherweise einer der wertvollsten Nebeneffekte, extern in einem Unternehmen zu promovieren. Aktuell verbringe ich die meiste Arbeitszeit damit, kurzfristige Investment-Signale zu untersuchen.

Wenn du gerade nicht für Quoniam aktiv bist, was machst du gerne?

Grundsätzlich die Promotion vorantreiben. Wenn ich nicht am Laptop sitze, bin ich am ehesten im Fitnessstudio zu finden oder treffe mich mit Freunden. Durch frühere Tätigkeiten in der Gastronomie lässt mich die Begeisterung rund um die Kunst der „Mixology“ nicht los. Und damit ich nicht nur mental fit bin, begeistert mich seit einiger Zeit neben dem Krafttraining auch der Ausdauersport.

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