Corporate Bond Enhanced: Wo Algorithmen auf Kapitalmarktexpertise treffen
Enhanced-Strategien in Corporate Bonds verschaffen Investoren eine effiziente Möglichkeit, Outperformance anzustreben – ohne eine spürbare Abweichung vom Benchmark-Risiko. Quoniam bietet hierfür die ideale Kombination aus langjähriger Erfahrung, wissenschaftlich fundierten Modellen und einer leistungsstarken technischen Infrastruktur.
Dr. Harald Henke
Principal Investment Strategist Fixed Income
In Kürze
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Kontrolliertes Risiko: Benchmark-Nähe mit stabilem Tracking Error und Potenzial zur Mehrrendite.
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Systematischer Ansatz: Quantitative Modelle und aktives Risikomanagement für effiziente Umsetzung.
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Mensch & Maschine: Automatisierte Präzision kombiniert mit erfahrenen Portfoliomanagern.
Wie also kann eine Enhanced-Strategie in der Praxis umgesetzt werden, damit sie zuverlässig Mehrwert bietet? Genau hier setzt Quoniams systematischer Ansatz an.
Corporate-Bond-Enhanced-Strategie mit systematischen Ansätzen
Für Investoren ist es entscheidend, dass Enhanced-Strategien einerseits einen spürbaren Mehrwert gegenüber der Benchmark liefern, andererseits aber die Risikokontrolle im Vordergrund steht. Gerade bei Strategien mit niedrigem Tracking Error ist es besonders wichtig, dass das angestrebte Tracking-Error-Niveau dauerhaft eingehalten wird – denn schon kleine Abweichungen können die Risikoprofile und regulatorischen Anforderungen institutioneller Anleger erheblich beeinflussen.
Quoniam ist dank systematischer Überwachung des klar definierten angestrebten Tracking Errors und durch unsere Kombination aus quantitativen Prognosemodellen und aktivem Risikomanagement in der Lage dazu. Auf dieser Basis können wir eine kontrollierte Outperformance anstreben.
Im ersten Teil unserer Analyse haben wir gezeigt, warum passive Ansätze im Bereich der Unternehmensanleihen nie ganz passiv sind. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, lohnt sich ein Blick auf die Vorteile eines systematischen Ansatzes – und wie Quoniam Enhanced-Strategien konkret umsetzt.
Wir vereinen erstklassige Infrastruktur und automatisierte Datenverarbeitung mit der langjährigen Erfahrung unserer Researcher und Portfoliomanager im Bereich benchmark-naher Strategien.
Unser Prozess zielt darauf ab, Folgendes zu erreichen:
- Performancevorteile: Unser Ziel ist eine Brutto-Outperformance von 0,3 %-0,4 %, um die Benchmark netto zu übertreffen und trotz vergleichbaren Risikos Mehrerträge zu erzielen.
- Hohe risikoadjustierte Performance: Pro Einheit Tracking Error streben wir eine Einheit Brutto-Alpha an und damit eine Information Ratio von 1. Dies bietet Investoren eine möglichst hohe risikoadjustierte Performance.
- Effiziente Implementierung: Niedrige Transaktionskosten sind elementar für den Erfolg von Enhanced-Strategien. Unsere Transaktionskosten liegen nachweislich unter dem Marktdurchschnitt und ermöglichen so eine effiziente Implementierung.
- Erfolgreiches Risikomanagement: Ob die genaue Schätzung individueller Anleiherisiken, die Prognose von Herabstufungen in den High-Yield-Bereich oder der Umgang mit unternehmensspezifischen Sondersituationen – Risikomanagement ist Teil der DNA eines systematischen Ansatzes. Durch die Vermeidung unnötiger Risiken erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit einer Outperformance.
- Individuelle Lösungen: Ausschlüsse aus der Benchmark, Nachhaltigkeitskriterien, Laufzeiten- oder Sektoreinschränkungen – Ihr Portfolio bleibt maßgeschneidert.
Neben diesen klaren Vorteilen für das tägliche Portfoliomanagement bietet unser Ansatz weitere strategische Stärken im Risikomanagement.
Kontrollierte Risikodimensionen
Ein erfolgreiches Enhanced-Portfolio berücksichtigt gleichzeitig zahlreiche Risikodimensionen – von Zins- über Sektor- bis hin zu Nachhaltigkeitsrisiken. Für ein Portfolio von Unternehmensanleihen bedeutet das im Einzelnen:
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Zinsrisiken
Wie stark weicht die Portfolio-Duration insgesamt von der Benchmark ab und wie stark ist die Abweichung innerhalb verschiedener Laufzeitenbänder auf der Zinskurve?
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Spreadrisiken
Wie stark weichen Spread und Marktrisiko von der Benchmark ab?
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Sektorrisiken
Ist das Portfolio im Hinblick auf seine Sektoren- und Subsektorenstruktur nah an der Benchmark aufgestellt?
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Länderrisiken
Gibt es eine hohe Überschneidung der Länderverteilung der Emittenten in Portfolio und Benchmark? Wie ist die Positionierung bei Schwellenländer-Emittenten?
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Kapitalstrukturrisiken
Wie ist die Allokation zu nachrangingen Anleihen und deren Sektorverteilung?
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Ratingrisiken
Besteht ein Übergewicht im riskanteren Ratingbereich BBB? Wie ist die Positionierung in den Anleihen, denen eine Herabstufung in den High-Yield-Bereich droht?
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Nachhaltigkeitsrisiken
Ist das Portfolio im Hinblick auf ESG-Scores, CO2-Intensität, Kontroversen etc. vergleichbar mit der Benchmark aufgestellt?
Die große Anzahl simultan zu berücksichtigender Risiken verdeutlicht, dass ein systematischer Ansatz, bei dem ein Algorithmus die gleichzeitige Einhaltung aller Kriterien garantiert, im Vorteil ist. Gleichzeitig überwacht der Portfoliomanager die Ergebnisse der Optimierung und ergänzt die Präzision des Computers um menschliche Expertise.
Kombination von Mensch und Maschine
Ein systematischer Ansatz profitiert von der Stärke beider Welten. Wenn Algorithmen dem Menschen überlegen sind, kommt der Computer zum Einsatz. Dies ist vor allem bei der simultanen und systematischen Auswertung großer Datensätze der Fall und bietet sich insbesondere bei den folgenden Themen an:
Automatisierte Prozesse
- Risikomonitoring: Jeden Tag sind eine Vielzahl an Risikosignalen auf Bondebene und für das Gesamtportfolio auszuwerten. Gibt es signifikante Abweichungen von der Benchmark oder den Vortageswerten? Algorithmen können so aufgesetzt werden, dass sie alle Auffälligkeiten zusammenstellen und dem Portfoliomanager zur Verfügung stellen.
- Ertragsprognosen: Um eine Outperformance im Rahmen der Risikolimits anzustreben, finden unsere Modelle attraktiv bewertete Anleihen und erzeugen täglich eine Ertragsprognose für alle Anleihen.
- Risikoprognosen: Zur Konstruktion risikoadjustiert optimaler Portfolios ist auch eine Risikoprognose für alle Anleihen erforderlich. Dies betrifft sowohl die systematischen als auch die emittentenspezifischen Risiken. Dabei lassen sich auch Downgrade-Wahrscheinlichkeiten problemlos integrieren.
Während der Computer Standardprozesse übernimmt, greift der Mensch risikoreduzierend ein, wo immer es Sondersituationen gibt, in denen die Erfahrung und Kompetenz des Portfoliomanagements gefragt sind. Dazu zählen insbesondere:
Menschliche Expertise
- Emittentenspezifische Sondersituationen: Eine Unternehmensübernahme, eine Naturkatastrophe oder ein Shortseller-Bericht: Es gibt viele Situationen, in denen ein Modell möglicherweise nicht alle für die Einschätzung von Ertragschancen und Risiken relevanten Informationen zur Verfügung hat. Portfoliomanager können die jeweilige Situation abwägen und entscheiden, wie im Hinblick auf das Abweichungsrisiko eines Titels zur Benchmark zu verfahren ist.
- Stresstests und Szenarioanalysen: Krieg im Nahen Osten mit Auswirkungen auf den Ölpreis, Handelskrieg mit unterschiedlichen Auswirkungen auf Länder und Branchen oder Wahlen und Referenda – heutzutage lauern viele Risiken unter der Oberfläche des Marktes, die nicht immer offen zutage treten. Durch umfangreiche Stresstests und Szenarioanalysen können Portfoliomanager sich ein Bild verschaffen, was die Auswirkung des Eintretens bestimmter Risiken ist.
Fazit
Durch die Kombination von menschlichem Urteilsvermögen mit computergesteuerter Präzision entstehen Portfolios, die das Potenzial bieten, die Benchmark auch nach Kosten zu übertreffen – bei kontrollierten Abweichungsrisiken.
Ihr nächster Schritt: Nutzen Sie unsere Expertise im Management benchmark-naher Corporate-Bond-Strategien. Sprechen Sie uns an – gemeinsam entwickeln wir Ihre maßgeschneiderte Enhanced-Lösung.
Andreas Herrmann
Head of Client Relations DACH
T +49 (0) 69 743 84 0
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